Die Pfarre Glanzing ist eine “junge” Pfarre. Die neue Kirche wurde im Jahre 1970 fertiggestellt und wird von den Oblaten des Hl. Franz von Sales betreut.

Kurze Geschichte der Pfarre Glanzing

Das Gebiet der Pfarre Glanzing gehörte ursprünglich zum 18. Wiener Gemeindebezirk und zur Pfarre Pötzleinsdorf. Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden hier die ersten größeren Siedlungen.

Ab 1934 fanden in der Hauskapelle der Kinderklinik Glanzing auch allgemein zugängliche Gottesdienste statt. 1935 plante der Pötzleinsdorfer Pfarrer Stratmann den Bau einer Filialkirche in Glanzing, was jedoch durch den Kriegsausbruch vereitelt wurde.

Architektur

Die Pfarrkirche Glanzing gehört zu den schönsten modernen Kirchenbauten Österreichs.

1970 begann nach den Plänen des Tiroler Architekten Josef Lackner der Bau des heutigen Pfarrzentrums.

Kirche, Pfarrsaal, Pfarrkanzlei und Kindergarten sind in einem schiffähnlichen Bau zusammengefasst. Das Symbol des “Schiffes” soll den Menschen die Geborgenheit in den Stürmen des Lebens vermitteln.

In den Jahren 2000 bis 2003 wurde die Kirche einer gründlichen Sanierung unterzogen.  Obwohl die Erzdiözese großzügigst geholfen hat, verbleibt für die Pfarre ein gewaltiger Schuldenberg, den es jetzt zu tilgen gilt.

Kirche auf Reisen

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Just zu der Zeit, als man in der Pfarre Aspern große Sorgen um die “obdachlos” gewordenen Kirchengeher der Region Lobau hatte (die dortige Notkirche wurde baupolizeilich gesperrt), war die Pfarre Glanzing im 19. Bez. ebenfalls mit Sorgen beladen allerdings ganz konträrer Art. Ihre Notkirche – ein barackenähnlicher Holzbau – wurde nicht mehr benötigt und sollte abgerissen und kostenpflichtig entsorgt werden.