Katholische Frauenbewegung

Ein starkes Stück Kirche

Als kfb Team in der Krim wollen wir in der Pfarre Franz von Sales Räume schaffen, in denen sich Frauen jeden Alters in allen Lebenssituationen wohl und beheimatet fühlen und sich entwickeln können.

FRAUEN.LEBEN.STÄRKEN

lautet das Jahresthema der kfb im Arbeitsjahr 2017/18.

Im Arbeitsjahr 2017/18 legen wir den Schwerpunkt auf Frauenleben. Wie gestalten sich Frauenleben, wie gestalten Frauen ihr Leben, wo sind Bruchstellen und Stolpersteine, wo und wie wird Frauenleben gefördert…

Die kfb wird sich verstärkt mit Frauenstärken und Frauen stärken befassen.

Unsere persönliche Motivation

In der kfb mitzuarbeiten ist für mich eine Möglichkeit tiefer in die Pfarrgemeinde hineinzuwachsen, neue Kontakte zu knüpfen, andere zu vertiefen, aktiv in der Pfarre mitzuarbeiten.
Durch die Mitarbeit in der kfb wurde mein Horizont wieder erweitert, der sich in den letzten Jahren ausschließlich auf das Wohl meiner Kinder beschränkt hat – jetzt nehme ich mir auch Zeit für mich, um zu den Treffen zu gehen, Veranstaltungen vorzubereiten und auch teilzunehmen.
Ich hoffe durch die kfb auch die Möglichkeit zu bekommen, wieder zu mehr Ruhe und Tiefe im Gebet/im Glauben zu finden.

Warum bin ich bei der kfb?

  • Gespräche und Erfahrungsaustausch mit anderen Frauen.
  • Die Zukunft unserer Kirche aktiv mitgestalten.
  • Neue Wege suchen, finden und gehen.

Als Teammitglied sehe ich die Möglichkeit, mich im Kreise Gleichgesinnter auszutauschen. Dies geschieht in “bunter Vielfalt”, jede von uns hat ihr eigenes Leben (verheiratet, verwitwet, geschieden …) und Ansichtsweisen, aber alle verfolgen das gleiche Interesse, nämlich als Christinnen leben zu wollen, sich weiterzuentwickeln und zu reifen.
Durch Feiern der Messe, beim Weltgebetstag, Einkehrnachmittag, Adventwanderung, sehe ich weiters die Chance, Spiritualität immer neu zu wecken und zu pflegen.
Ehrenamtliche Tätigkeit für den guten Zweck (Fastensuppe, Kuchenzelt …) – auch wenn ich nicht die begeisterte Köchin bin, wenn ich beitragen kann, dass dadurch Spenden gesammelt werden können, tu ich es gern. Außerdem war es letztes Mal beim Gemüse “schnippeln” auch ganz lustig.
Einer meiner persönlichen Leitsprüche ist: “Das Lächeln, das Du aussendest, wird zu Dir zurückkehren.” – Indische Weisheit.

Nach anfänglicher Skepsis, ob so eine reine “Frauengemeinschaft” überhaupt das Richtige für mich ist, kann ich nun nach über 7 Jahren Mitgliedschaft aus voller Überzeugung sagen: “Ja, es ist richtig und wichtig, sich zu engagieren.”
In der kfb bereichern mich vor allem die generationsübergreifenden Kontakte, das Kennenlernen verschiedener Sichtweisen, das Lernen voneinander, die Beschäftigung mit frauenspezifischen Themen, die Auseinandersetzung mit Glaubensfragen und die gemeinschaftliche Arbeit in unserem Team, in das sich jede nach ihren Begabungen einbringt und somit ein buntes Miteinander ermöglicht. Ganz besonders freut es mich, wenn wir andere Frauen, sei es nun im eigenen Pfarrgebiet oder weltweit durch die kfb-Projekte, moralisch oder finanziell unterstützen können.

Als ich vor 2 Jahrzehnten zur kfb eingeladen wurde, war für mich eine persönlich schwierige Zeit. Es war für mich der Übergang von einer 4 köpfigen Familie zu einem Singlehaushalt, da hat mir vor allem jeder persönliche Kontakt gut getan. Die Gruppe war damals wesentlich mehr mit praktischen Aufgaben wie z. B. Mitarbeiterfest, Agapen bei div. kirchlichen Festen etc. beschäftigt. Ich habe damals die noch “handgefertigten” Plakate und Einladungen übernommen. Bei jedem Treffen gab´s Gedankenaustausch zu aktuellen oder aktualisierten Themen – und Pater Fecher hat daran teilgenommen und uns begleitet.
Heute schätze ich besonders das Gerationenübergreifende an dieser Gruppe, sind doch viele der Frauen im Alter meiner Kinder. Die Kommunikationsmittel und -möglichkeiten sind heute anders, doch die Begegnung steht im Mittelpunkt – und das schätze ich an Euch, liebes Team.

Ich bin seit 6 Jahren Mitglied der kfb. Warum? Eigentlich war es Zufall, aber ich bin dem Zufall dankbar. Beim näheren Hinschauen wurde mein Interesse für Frauenbelange, die eine andere Dimension als der einer bislang Hausfrau haben, geweckt. Mir gefällt besonders, dass der Meinungsaustausch in unserem Team sehr rege ist, und das betrifft nicht nur Frauenthemen.
Eines meiner Anliegen war und ist es, in der Pfarre frauenspezifische Themen aufzugreifen. Ich will mithelfen, die kfb moderner und näher am Puls der Zeit zu gestalten ohne dabei den Blick auf das Frausein zu verlieren. Auch wollte ich die Gelegenheit nutzen, die Frauenproblematik in den ärmsten Ländern der Welt zu verstehen und die Möglichkeit dort etwas zu bewegen aufgreifen. Meine Devise: Gemeinsam ist man stark und viele Köpfe können kreativ Pläne schmieden!

Beim erstmaligen Lesen der kfb-Leitlinien war ich sehr positiv überrascht über die Realitätsnähe und Aktualität der Positionen. In Solidarität mit Frauen zu leben und sich gegenseitig zu unterstützen, ist mir in vielen Bereichen wichtig. Ich freue mich, dass ich mich nun auch aktiv in der kfb einbringen kann. Und wünsche mir, dass noch viel mehr Frauen eine “Heimat” in der kfb finden.

Eine Möglichkeit, viele interessante Frauen in der eigenen Pfarre näher kennenzulernen und mit ihnen Gemeinschaft zu erfahren.
Eine Chance, kreative Impulse zu erhalten und eigene Ideen einzubringen.
Weil es tolle Angebote (Vorträge, Workshops etc.) auch außerhalb der eigenen Pfarre gibt.
Weil mich Frauenfragen grundsätzlich interessieren….

Wir laden Sie ein

Wenn Sie sich von den Anliegen der katholischen Frauenbewegung angesprochen fühlen, laden wir Sie herzlich ein:

  • zur Teilnahme an Aktivitäten in der Pfarre oder in der Diözese
  • zum persönlichen Austausch
  • zur gemeinsamen Liturgiefeier

Jede weitere Frau in der kfb stärkt die Position der Frauen in der katholischen Kirche. Werden auch Sie Mitglied der kfb!

Anmeldung online unter http://www.frauenbewegung-wien.at/kontakt

Gestalten Sie unsere Kirche mit, damit unser Glauben noch bunter wird! Ein herzliches Dankeschön an alle Frauen, die die kfb schon unterstützen.

“Als kfb stehen wir auch in Zukunft für Haltungen wie:
hinschauen statt wegschauen,
zupacken statt die Hände davon lassen
hinhören statt Ohren verschließen,
mitreden statt uns heraushalten,
die Stimme erheben statt verstummen.”

-Margit Hauft bei der 60-Jahr-Feier in Salzburg

Impulse für Frauen

Die folgenden Texte laden Sie ein zum Nachdenken, Weiterverwenden, Meditation, …

Frischer Wind für die Seele

Guter Gott, ich bitte dich:
Sei wie erfrischender Tau in meinem Leben.
Belebe mich wie ein frischer Wind.
Entfache in mir das Feuer deines Geistes.

Hilf, dass Neues werden und wachsen kann
in mir, bei mir, durch mich!
Verwandle mein Herz.
Öffne mich für die Freude und den Glanz
deiner Gegenwart in allen Dingen.

Mache mich zu einem Boten
deiner Freundlichkeit und Liebe.
Schicke deinen Geist durch mich hindurch
zu anderen Menschen.

Eine Schale bin ich für dich, Gott, bereit,
deine Gedanken des Friedens aufzunehmen,
bereit, die Aufgaben des Lebens anzunehmen,
bereit für deine Gegenwart und Hilfe,
um aufzubrechen, hin zu guten Zielen,
hin zu dir.

Amen

Quelle unbekannt

Gott, Du Freundin der Menschen

Gott, Du Freundin der Menschen,
lass mich nie ohne Freundin sein.
Lass mich geben, lehr mich, zu nehmen.
Zeig mir, wie ich trösten kann.
Gib mir die Freiheit Kritik zu üben.

Gott, Du Freundin der Menschen,
lass mich nie ohne Freundin sein.
Gib uns Raum, uns zu wehren,
und die Kraft, es ohne Gewalt zu tun.
Gib uns den langen Atem,
auch wenn die Zeit nicht in unseren Händen ist.
Gib uns das lange Lachen
im kurzen Sommer.

Gott, Du Freundin der Menschen,
lass mich nie ohne Freundin sein.
Wir gehen zu zweit los,
aber deinetwegen
sind wir immer schon mindestens drei,
auf dem Weg zum Brot,
das essbar ist, dem Wasser,
das niemand vergiftet hat.

Gott, Du Freundin der Menschen,
lass keine von uns ohne Freundin sein.

Dorothee Sölle

Segen

Der Herr segne und bewahre dich!
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und erbarme sich deiner!
Der Herr richte sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!
Der Herr segne Dich, Schwester!

Franz von Assisi

Bereit sein

Den rechten Augenblick
abwarten,
erkennen,
ergreifen.

Im rechten Augenblick
handeln,
reden,
umarmen.

Im rechten Augenblick
zuhören,
schweigen,
loslassen.

Im rechten Augenblick
da sein,
offen sein,
bereit sein.

Gisela Baltes

Es sei denn …

Du bist nicht Gott
wo Unrecht geschieht
es sei denn
auf der Seite der Benachteiligten

Du bist nicht Gott
wo man auf Kosten anderer lebt
es sei denn
auf der Seite der Armen

Du bist nicht Gott
wo man die Güter des Lebens anhäuft
es sei denn
auf der Seite der Ausgeschlossenen

Darum will ich dich suchen
bei den Benachteiligten
bei den Armen
bei den Ausgeschlossenen

Anton Rotzetter

Aufbrechen

trotz aller Bedenken
trotz aller Schwierigkeiten
trotz aller Barrieren
trotz aller Drohungen
Trotz aller Gefahren

trotz allem
unseren Weg gehen
miteinander planen
füreinander da sein
glauben, daß Neues möglich wird

Max Feigenwinter

8 Geschenke, die nichts kosten

Das erste Geschenk: zuhören.
Das richtige Zuhören ist eine Kunst: nicht unterbrechen,
nicht mit den Gedanken abschweifen,
nicht zwischendurch überlegen, was du als nächstes sagst.
Sondern: einfach zuhören!

Das zweite Geschenk: Zuneigung
Sei großzügig mit Umarmungen, Schulterklopfen und mit Händeschütteln- natürlich nur da, wo es angebracht ist. Unterstreiche deine Sympathie für einen Menschen durch diese kleinen Gesten.

Das dritte Geschenk: lachen
Verbreite eine frohe Atmosphäre.
Sei offen für Humor.
Versuche so oft es geht, das Komische in einer Situation zu entdecken.

Das vierte Geschenk: danken
Nimm nicht alles als selbstverständlich an. Ein Wort des Dankes kann viel Freude bewirken.

Das fünfte Geschenk: loben
Wir loben viel zu selten, ein echt gemeintes Lob kann für jemanden ein Sonnenstrahl für die Seele sein.

Das sechste Geschenk: gefällig sein
Es gibt Tag für Tag so viele Möglichkeiten, jemanden durch eine Gefälligkeit zu erfreuen. Gefällige Menschen sind sympathische Menschen und manchmal sogar Retter in der Not.

Das siebente Geschenk: nicht aufdringlich sein:
es gibt Zeiten, in denen wir lieber allein sind. Sei empfindsam anderen gegenüber und gönne ihnen Ruhe, wenn sie sie benötigen.

Das achte Geschenk: freundlich sein
Im Alltag gehen wir so oft kalt und unfreundlich miteinander um. Wie wohltuend ist da das freundliche und einfühlsame Wort.

Quelle unbekannt

Es werde, es werde hell auf der Erde

Es werde,
es werde
hell auf der Erde.

Aus klein werde groß
aus wenig werde viel,
aus dunkel werde hell.

Aus Trauer werde Freude,
aus Hass werde Liebe,
aus Wüste werde Garten.

Aus Heute werde Morgen,
aus Worten werden Taten,
aus Erde werde Himmel.

Aus Knospe werde Blüte,
aus Korn werde Ähre,
aus Tropfen werden Meere.

Es werde,
es werde
hell auf der Erde.

Quelle unbekannt

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