Fotos Jungschar-Wochenende

Für eine umweltgerechtere Pfarre

Wir wollen als Pfarre in Zukunft umweltfreundlicher agieren: einerseits können wir bei der großen Zahl an Aktivitäten selbst Einiges bewirken, andererseits wollen wir das Bewusstsein stärken, dass uns als Christen/innen die Umwelt schlicht und einfach nicht egal sein kann.
 
Daher starten wir einen EMAS-Zertifizierungsprozess, im Rahmen dessen wir in den nächsten Jahren viele Bereiche auf Verbesserungsmöglichkeiten abklopfen und diese umsetzen wollen – von Heizen und Wasserverbrauch über Mobilität und Büromaterial bis hin zu Speisen und Geschirr.
 
Wir sind gespannt und freuen uns drauf!

 

Aktion Kilo: ein Hoch auf unsere Youngsters!

Kinder- und Jugendgruppen aus unserer Pfarre sammeln in diesen Tagen vor Supermärkten Lebensmittel und Hygieneartikel zugunsten des Caritas-Projekts LeO, bei dem Menschen mit geringem Einkommen um einen symbolischen Betrag einkaufen und sozialarbeiterische Unterstützung erhalten können.

Danke für euren Einsatz!

Kirchenraum-Neugestaltung in der Krim?

Seit einiger Zeit werden Ideen zu einer Neugestaltung des Kirchenraums in der Krim gewälzt. Ob eine Umgestaltung erfolgt, und in welcher Form, ist noch offen.

Wie soll Ihr idealer Kirchenraum aussehen?
Welche Ideen haben Sie?
Welche Bedürfnisse werden derzeit nicht (ausreichend) erfüllt?

Ob Sie ganz praktisch oder visionär denken – alles ist willkommen!

In der Krim-Kirche sammeln wir bis 20.12. alle Gedanken – schreiben Sie Ihre dazu oder schicken Sie sie uns: kirchenumbau@franzvonsales.at

Im Jänner werden wir die Ideen auf ihre technische und theologische Umsetzbarkeit abklopfen.
Danach werden die Pfarrgremien – unter Einbindung von Erzdiözese Wien und Behörden – entscheiden, ob und wie wir den Kirchenraum neu gestalten wollen.

 

Herbergssuche in unserer Pfarre

Eine Statue/ ein Bild wird von Wohnung zu Wohnung getragen. Bei der Übergabe machen die Überbringer gemeinsam mit den Empfängern eine kurze Adventandacht.

Der Brauch erinnert an die Herbergssuche der schwangeren Maria. Wir wollen symbolisch Platz machen für Jesus.

Das Projekt läuft gemeindeübergreifend. Sie können sich nach dem Vormittagsmesse am 19. und 26.11. bzw. ansonsten über das Pfarrbüro in die Liste eintragen.

Eine genauere Erklärung und einen Vorschlag für die Gestaltung einer Andacht finden Sie hier:

Download (PDF, 256KB)

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Gehörlosenmesse am 29. 10.2017

„Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft“ (Paulus, Römer 10,17). 
Nicht zuletzt die wörtliche und missverstandene Auslegung dieses Zitats des Apostels Paulus bewirkte, dass bis in das 16. Jahrhundert Gehörlose als geistig behindert angesehen und aus der christlichen Gemeinde ausgegrenzt wurden.
Das sollte sich erst durch das Wirken des Heiligen Franz von Sales (1567-1622), des Patrons unserer Pfarre, ändern. Bei einer Visitationsreise lernte er nämlich einen Gehörlosen namens Martin kennen und bemerkte, dass es möglich ist, sich mit ihm durch Gesten zu unterhalten. Er beschäftigte ihn anschließend in seinem Bistum, erteilte ihm die Erstkommunion, Firmung und nahm ihm sogar die Beichte ab. Er fand in den folgenden Jahrhunderten leider keinen Nachfolger. Erst der Italiener Filippo Smaldone (1848-1923), der Gründer des Ordens der Salesianerinnen vom Heiligsten Herzen, nahm die Idee des Heiligen Franz von Sales auf und entwickelte eine eigene Gebärdensprache, um sich mit Gehörlosen verständigen zu können. Er sowie Franz von Sales sind seitdem die Schutzpatrone der Gehörlosen.
Da sich in diesem Jahr der Geburtstag des Heiligen Franz von Sales zum 450. Mal jährt, dachten wir daher, dem am besten durch die Feier einer Messe für Gehörlose Rechnung zu tragen, was gestern verwirklicht wurde und eine Premiere für Glanzing bedeutet. Sie zelebrierte Pater Alfred Zainzinger vom Trinitarierorden, der Gehörlose schon seit 15 Jahren betreut und selbst über Kenntnisse der Gebärdensprache verfügt, unterstützt von Frau Dr. Maria Schwendenwein, die seit über 50 Jahren ehrenamtlich als Gebärdendolmetscherin für die Diözese Wien tätig ist.
Das Abhalten einer solchen Messe erfordert einige Modifikationen: Da für Gehörlose die optische Wahrnehmung ein entscheidender Faktor ist, wird die Messe grundsätzlich im Sitzen gefeiert, um die Sicht nicht zu beeinträchtigen. Zur besseren Verständlichkeit werden kompliziertere Formulierungen, auch bei den Gebeten, vermieden. Nach der Lesung wurde von den gehörlosen Messteilnehmern pantomimisch die Szene nachgespielt, in der der Heilige Franz auf den gehörlosen Martin aufmerksam geworden war.
In der Gebärdensprache werden Begriffe oder Silben durch Gesten bezeichnet, die Pantomime spielt naturgemäß eine wichtige Rolle. Zur Unterscheidung semantisch ähnlicher Begriffe wie Mensch / Volk dient die Lippenbewegung. Man benötigt mindestens ein Jahr intensiven Studiums, um sich Grundkenntnisse anzueignen, bis zur Beherrschung der Sprache fehlen dann noch Jahre. Leider ist die Gebärdensprache nicht international, es gibt sogar zahlreiche „Dialekte“; so wird der Begriff „Heilig“ in Wien mit dem angedeuteten Buchstaben „H“, in Oberösterreich mit einem angedeuteten Heiligenschein bezeichnet.
Die Seelsorge für Gehörlose blickt in der Diözese Wien bereits auf eine Tradition von 100 Jahren zurück. Betreut werden zurzeit an die 1.500 gehörlose Katholiken. In der Regel finden Gehörlosenmessen am 2. Sonntag jedes Monats um 15:00 in der Deutschordenskirche und am 4. Sonntag jedes Monats um 9:00 in der Kapuzinerkirche statt. Je viermal im Jahr wird auch jeweils in Mistelbach und Wiener Neustadt eine Messe gelesen. Jeden Samstag nach Ostern gibt es um 15:00 in der Pfarre Namen Jesu einen ökumenischen Gottesdienst für Gehörlose, Blinde sowie Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung.
Wegen des großen Zuspruches zu dieser Messe kann man davon ausgehen, dass es im kommenden Jahr ein Wiedersehen geben wird.
Hubert Nademleinsky

Rund um den Kirchenraum im Bildungswerk

Das Bildungswerk lädt zu einer Veranstaltungsreihe ein – die Überlegungen zu einer Neugestaltung des Kirchenraums in der Krim sind eine gute Gelegenheit, uns mal eingehend mit Kirchenraum und dem, was ihn füllt, zu beschäftigen:

15.11., 19:30 Achtsame Kirchenerkundung mit Ruth Pucher – Krim

29.11., 19:30 Gottes Wirken Raum geben – Geschichte, Funktion und Symbolik des Kirchenraumes, mit Manuela Priester – Kaasgraben

13.1.2018, 10:00-12:00  Die Menschen von heute – was denken sie, wie fühlen sie? Was sucht der Mensch heute in der Kirche? – Mit P. Thomas Vanek – Krim

31.1.2018, 19:30 Kirchenraum und Liturgie heute mit P. Gustav Schörghofer und Dr. Ivica Brnic (Architekt) – Krim

Martinsfest in Glanzing

Zum Martinsfest mit Laternenumzug des Kindergartens ist die Pfarrgemeinde herzlich eingeladen!

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