Wieder erhältlich: “Eine Prise Krim”

Es gibt die Möglichkeit, unser kfb-Kochbuch neu zu bestellen. Wenn jemand noch daran interessiert ist, dann bitte ich euch dies im Pfarrbüro kund zu tun. Dort liegt eine Liste auf, wo ihr Name und Kontaktadresse und die Anzahl der gewünschten Kochbücher eintragen könnt.
Bestellt wird ab einer Mindestbestellmenge  von 50 Stk. 

Franz von Sales Fest

Am 1. Jänner 2016 wurde die Pfarre Franz von Sales aus den ehemaligen Pfarrgemeinden Glanzing, Kaasgraben und Krim gegründet. Am 27. Jänner 2019 feierten alle Teilgemeinden gemeinsam in der Krim-Kirche unter dem Motto „Haltet ein festliches Mahl! (Nehemia 8,10)“ das Fest ihres Schutzpatrons.

Bei der Gestaltung stand die Zukunft im Mittelpunkt, vor allem die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Der Kinderchor der Teilgemeinde Krim gestaltete die Festmesse musikalisch, im Pfarrheim wurden die Kinder zu einem besonderen Wortgottesdienst für Kinder (WOKI) eingeladen. Die Kinder verteilten beim Friedensgruß besonders gestaltete Bierdeckel mit Sprüchen des heiligen Franz von Sales, um alle zur anschließenden Agape mit Pfarrkaffee, Saft-, Bier- und Proseccobar, Disco-Würstelstand und Krabbelstube einzuladen.

Festprediger war Pfarrvikar Pater Herbert Winklehner OSFS. Ausgehend vom Tagesevangelium, dem ersten öffentlichen Auftreten Jesu in seiner Heimatstadt Nazareth und seiner Ankündigung, den Armen eine gute Nachricht zu verkünden (Lukas 4,14-21), stellte Pater Winklehner den Frieden in den Mittelpunkt seiner Predigt. Ohne Frieden ist Zukunft für niemanden möglich. Er zitierte Franz von Sales, der sagte: Das Fehlen des Friedens „ist die Quelle allen Unglücks, aller Bedrängnis und Not … Wenn der Friede unter den Menschen herrschte, würde man solches Elend nicht sehen. … Mit einem Wort, nichts führt Krieg gegen den Menschen als der Mensch selbst“ (DASal 9,334-335). Pater Winklehner schloss seine Predigt mit den Worten: „Vielleicht nehmen wir dieses Fest heute zum Anlass, darüber nachzudenken, wie wir in unserer kleinen Welt einen Beitrag zum Frieden leisten können.“

Fotos: Gerhart Ernstbrunner und Philipp Vavra

Brief des Pfarrers an die Pfarrgemeinde

Pfarre Franz von Sales, 27. Jänner 2019

Liebe Pfarrgemeinde!

Das Fest unseres Pfarrpatrons, des hl. Franz von Sales, ist mir ein besonders lieber Anlass, Ihnen und euch zu schreiben. Gott sei Dank gäbe es so Vieles in unserer Pfarre, worauf wir mit großer Dankbarkeit und Freude unseren Blick richten könnten! Aus aktuellem Anlass möchte ich mich hier jedoch auf ein Thema beziehen, das derzeit in aller Munde ist: die Frage möglicher Umbauten in den Teilgemeinden Glanzing und Krim. Zum besseren Verständnis will ich jeweils auch die Ausgangslage skizzieren.

Pfarrkindergarten:

In der Teilgemeinde Glanzing gibt es schon länger den dringenden Wunsch, unseren Pfarrkindergarten zu erweitern. Dort befindet sich nämlich lediglich eine Halbtagsgruppe. Die Nachfrage nach deutlich mehr Kindergartenplätzen und nach einer Ganztagesbetreuung ist sehr groß. Auch die Betreiberin, die diözesane St. Nikolausstiftung, hätte großes Interesse daran.

In der Teilgemeinde Krim fanden schon vor Jahren – ebenfalls gemeinsam mit der St. Nikolausstiftung als Betreiberin – intensive Überlegungen zur Erweiterung des Pfarrkindergartens statt. Eine drohende (und inzwischen leider erfolgte) Schließung der Hort-Gruppe machte deutlich: Eltern suchen heutzutage für ihre Kinder schon ab den ersten Lebensjahren nach Kindergartenbetreuung; später ansetzende Angebote (z. B. ab dem 3. oder 4. Lebensjahr) sind immer weniger gefragt. Für Krippen- und Kleinkindgruppen sind aber zusätzliche Dinge vonnöten, z. B. hinsichtlich der Barrierefreiheit, der Verköstigung, der Sanitär- und Wickelräumlichkeiten, Schlafmöglichkeiten etc. Drei Lösungsmöglichkeiten wurden damals überlegt und schließlich wieder verworfen:

a) Ausbau „nach oben“ (über der Sakristei): Es müsste verhältnismäßig hoch gebaut werden, damit es sich lohnt/ausgeht. → Diese Variante dürfte praktisch unfinanzierbar, ihre Genehmigung unwahrscheinlich sein.
b) Ausbau „nach außen“ → Dieser würde die ohnehin spärlichen Garten- und Spielflächen beschneiden, und das bei eher mehr Kindern…
c) Ausbau „nach innen“: Vermutlich zwei Räume (der „grüne“ und der „gelbe“) müssten ausschließlich dem Kindergarten zur Verfügung gestellt werden → eine undenkbare Beschneidung des schon jetzt knappen Raumangebotes für das Gemeindeleben.

Ergänzend ist festzustellen, dass mit dem Pfarrkindergarten Krim auf jeden Fall in den nächsten Jahren „etwas geschehen muss“ – wegen eines regelmäßigen Sanierungsbedarfs, wegen immer höheren pädagogischen und rechtlichen Ansprüchen und wegen Überlegungen jedes Betreibers zur Wirtschaftlichkeit (und damit Verantwortbarkeit) eines Kindergartenstandorts.

Deswegen prüfen (!) wir derzeit in den Gemeindeausschüssen, im Pfarrgemeinderat, im Vermögensverwaltungsrat, gemeinsam mit anderen Personen, Gruppierungen und Partnern, unseren Pfarrkindergarten an dem einen Standort Glanzing vorschrifts- und bedarfsgemäß zu etablieren. Es sind noch keine Entscheidungen gefallen, somit auch nicht, dass der Pfarrkindergarten Krim etappenweise nach Glanzing verlagert wird! Und SELBST WENN das beschlossen würde, müsste zuerst in Glanzing fertig umgebaut sein, ehe wir eine allmähliche Übersiedelung beginnen könnten, und das KANN laut Bauamt der Erzdiözese Wien gar nicht vor Herbst 2021 sein – sogar wenn wir schon heute so entscheiden und mit den erforderlichen Planungen, Genehmigungsverfahren, Ausschreibungen und schließlich Baumaßnahmen beginnen würden!

„Willkommensort Krim“:

Davon haben Sie bestimmt noch nichts gehört oder gelesen, denn diese Bezeichnung ist mir eben erst eingefallen (und betrachten Sie dies bitte allenfalls als Arbeitstitel)! Was ist damit gemeint? 

ANGENOMMEN (!), der Pfarrkindergarten Krim würde in einigen Jahren am Standort Glanzing das gemeinsame neue Zuhause finden, würden natürlich einige Räume in der Krim frei. Deswegen prüfen (!) wir derzeit im Gemeindeausschuss, im Pfarrgemeinderat, im Vermögensverwaltungsrat, gemeinsam mit anderen Personen, Gruppierungen und Partnern, wie wir diese Räume am Besten nützen und bei dieser Gelegenheit auch die anderen Räume im Pfarrheim sanieren und adaptieren könnten. Die Überlegungen gehen hier v. a. in zwei Richtungen:

a) eine Erweiterung und Aufwertung der Räume für das Gemeindeleben in der Krim,
b) eine Erweiterung und Aufwertung der Räume für die zahlreichen caritativen Aktivitäten der Pfarre (Grätzlsozialarbeit, Kleiderkammer, Seidenspinnerei, Wärmestube, Habibi-Projekt, Flohmarkt,…).

Die Grenzen zwischen diesen Bereichen sind auch jetzt schon fließend, und das ist gut so. Manche Bereiche und Klienten der Caritasarbeit brauchen Diskretion, andere leben geradezu davon, nicht ausgegrenzt zu werden. Umgekehrt sind wichtige Teile des Pfarrlebens eigentlich immer schon (auch) caritative Tätigkeit – wie z. B. die Bastelrunde oder unsere Theatergruppen, die ihren Einsatz und ihre Einnahmen nahezu ausschließlich „für einen guten Zweck“ erbringen.

Bei allen Besprechungen – viele davon sind übrigens öffentlich, und auch die Protokolle wer- den in den Schaukästen und im Internet stets allen zugänglich gemacht – und Überlegungen gilt es folgende Ziele im Blick zu behalten:

• die grundlegenden Ziele gemäß unserem Pastoralkonzept,
• eine Heimat für diejenigen, die schon lange hier sind UND für jene, die neu hinzukommen (besonders auch für Kinder, Jugendliche, Zugezogene, Mithelfenden, Fernstehende, Interessierte,…)
• Helfen, so gut wir können.

Ungewohnt mag für Manche sein, dass wir gemeinsame pfarrliche Aktivitäten an EINEM Standort bündeln; aber das kann um der Sache (und damit um der betroffenen Menschen) willen schlichtweg besser oder sogar nötig sein.

Bitte helfen Sie durch Ihr Gebet und durch Ihre Gesprächsbeiträge mit, zu richtigen Entscheidungen zu kommen und diese dann auch umzusetzen! Unsere Pfarrgemeinderät_innen und Gemeindeausschussmitglieder stehen Ihnen ebenso wie ich gerne als Gesprächspartner_innen zur Verfügung! Es grüßt Sie sehr herzlich 

Ihr Pfarrer P. Thomas Mühlberger OSFS

Für die Einheit der Christen

Am Freitag, 25. Jänner 2019, fand in der evangelischen Weinbergkirche der Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zum Abschluss der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen statt.

Franz von Sales Fest

Franz von Sales Fest am 27.Jänner unter dem Motto:  Haltet ein festliches Mahl!

Bei der Gestaltung des  heurigen Franz von Sales Festes steht unsere Zukunft, nämlich die Kinder, in zentraler Position.

Jetzige und ehemalige Sängerinnen des Kinderchores Krim gestalten die Festmesse musikalisch und wir laden zum WOKI (Kinderwortgottesdienst) ins Pfarrheim, und ab dem Vater Unser gemeinsam in der Kirche  ein.

Im Anschluss laden Kinder und Jugendliche zur ausgedehnten Agape  mit Kaffee, Saft-,Bier- und Proseccobar, Disco-Würstelstand und Krabbelstube ins Pfarrheim ein.

Alle drei Gemeinden feiern gemeinsam. Beginn ist um 9:30 Uhr in der Krim.

Tolles Sternsingerergebnis

Die Sternsinger der Pfarre Franz von Sales haben heuer 30.826,10 gesammelt.

Vielen Dank an alle SternsingerInnen, Organisatoren und SpenderInnen