Pfarrball 2019

“Veltlinerschlössel” – der Name des Veranstaltungsorts des Balls der Pfarre Franz von Sales 2019 – symbolisiert einerseits Freude und Genuss durch Nennung einer edlen Weißweinsorte und andererseits die Wiener Balltradition: wo fände ein Ball in Abendkleid und Smoking einen besseren Rahmen als in einem Schloss – für einen kleinen Ball also im “Schlössel”?
Bezirksvorsteher und Oblaten des Hl. Franz von Sales waren gekommen und viele  gut gelaunte Gäste aus den drei Teilgemeinden der Pfarre Franz von Sales: Glanzing, Kaasgraben und Krim.
In der Eröffnung verband das Jungdamen- und Jungherrenkomitee Eleganz und Humor durch traditionelle Ballrobe mit „Roten Nasen“. Die Ballgäste durchtanzten die Nacht mit Walzer, Jive und Cha-Cha-Cha im strikten Rhythmus aber auch zu Klängen von Polka und Rock’n’Roll. Ein Illusionist, der von Tisch zu Tisch wechselnd, seine Zauberkunststücke vorführte und die Mitternachtsquadrille durften genauso wenig fehlen wie die Tombola, von der kaum einer ohne praktischen Regenschirm heimging…

Text: Gert Ernstbrunner
Fotos: Gert Ernstbrunner, Toni Richter, Alex Payer

Glanzing segnet Weihwasserkessel

Franz von Sales Fest

Am 1. Jänner 2016 wurde die Pfarre Franz von Sales aus den ehemaligen Pfarrgemeinden Glanzing, Kaasgraben und Krim gegründet. Am 27. Jänner 2019 feierten alle Teilgemeinden gemeinsam in der Krim-Kirche unter dem Motto „Haltet ein festliches Mahl! (Nehemia 8,10)“ das Fest ihres Schutzpatrons.

Bei der Gestaltung stand die Zukunft im Mittelpunkt, vor allem die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Der Kinderchor der Teilgemeinde Krim gestaltete die Festmesse musikalisch, im Pfarrheim wurden die Kinder zu einem besonderen Wortgottesdienst für Kinder (WOKI) eingeladen. Die Kinder verteilten beim Friedensgruß besonders gestaltete Bierdeckel mit Sprüchen des heiligen Franz von Sales, um alle zur anschließenden Agape mit Pfarrkaffee, Saft-, Bier- und Proseccobar, Disco-Würstelstand und Krabbelstube einzuladen.

Festprediger war Pfarrvikar Pater Herbert Winklehner OSFS. Ausgehend vom Tagesevangelium, dem ersten öffentlichen Auftreten Jesu in seiner Heimatstadt Nazareth und seiner Ankündigung, den Armen eine gute Nachricht zu verkünden (Lukas 4,14-21), stellte Pater Winklehner den Frieden in den Mittelpunkt seiner Predigt. Ohne Frieden ist Zukunft für niemanden möglich. Er zitierte Franz von Sales, der sagte: Das Fehlen des Friedens „ist die Quelle allen Unglücks, aller Bedrängnis und Not … Wenn der Friede unter den Menschen herrschte, würde man solches Elend nicht sehen. … Mit einem Wort, nichts führt Krieg gegen den Menschen als der Mensch selbst“ (DASal 9,334-335). Pater Winklehner schloss seine Predigt mit den Worten: „Vielleicht nehmen wir dieses Fest heute zum Anlass, darüber nachzudenken, wie wir in unserer kleinen Welt einen Beitrag zum Frieden leisten können.“

Fotos: Gerhart Ernstbrunner und Philipp Vavra

Für die Einheit der Christen

Am Freitag, 25. Jänner 2019, fand in der evangelischen Weinbergkirche der Gottesdienst des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) zum Abschluss der diesjährigen Gebetswoche für die Einheit der Christen statt.

Christmette in Glanzing

Christmette 2018 in der Krim

Kinderweihnacht in Glanzing

Kindermette in der Krim “Jesus ist das Licht für uns und unsere Welt!”

Die Geschichte vom Weihnachtslicht: Alle Hirten bringen Geschenke zur Krippe, doch der kleine Hirte hat nichts, nur eine Kerze. Er ist sehr traurig, und doch ist sein Geschenk das schönste von allen: Alle erfreuen sich an dem Weihnachtslicht, das sogar den armseligen Stall hell und warm macht! Jesus ist das Licht für uns und unsere Welt!

Vierter Adventsonntag in Glanzing

“Hör nicht auf zu träumen!”

Die dritte Rorate in der Krim stand unter dem Thema „Träume“
Ich wünsche dir einen Traum….
….an dessen Anfang steht FÜRCHTE DICH NICHT
….in dem du spürst GOTT IST MIT UNS
….in dem DU GOTT ZU DIR EINLÄDST, in dein Herz!

Einen schönen Advent und bitte, hör nicht auf zu träumen.

1. Rorate “Ruhe bewahren”

Bei der ersten Rorate Messe, am Dienstag um 06.00 Uhr morgens in der Krim, bekamen wir eine “Checkliste” für die Adventzeit mit auf den Weg!
1. Ruhe bewahren
2. Mach dir bewusst: Was ist das Wichtigste? Was macht dir Freude? Was macht dir Freude, weil es anderen Freude macht? Das Weihnachtsessen – warum möchte ich, dass es etwas Besonderes ist? Weil es ein ganz besonderer Tag ist? Warum ist mir die Tischdeko so wichtig? Was steckt dahinter? Kann ich durch Besinnen auf das Wichtige Freiräume schaffen? Steht im Vordergrund das Zusammensein? Können wir dadurch Anerkennung, Liebe und Geborgenheit und Angenommensein in Jesus erfahren?
3. Ruhe bewahren
4. Im Radio, im Kaufhaus, auf den mit vielen Lichtern geschmückten Straßen, am Punschstand am Weihnachtsmarkt … viele Menschen, Lärm, Hektik, Musik, Weihnachtslieder, Dauerberieselung mit Weihnachtsliedern – All I want for christmas, Let it snow, Merry christmas everyone, Do they know it‘s christmas time, Last Christmas, … Mach dir bewusst, welche Botschaft in den Liedertexten steckt. Nimm dir Zeit, ein Stück zu genießen!
5. Ruhe bewahren
6. Innehalten – besuche eine dir unbekannte Kirche, lass bewusst diese Kirche auf dich wirken: die Architektur, die Atmosphäre, den Klang der Kirchenorgel, das Zusammenspiel von Sonnenlicht und Innenraum der Kirche, die Kunst in der Kirche.
7. Ruhe bewahren
8. Das Türchen beim Adventkalender öffnen. Es klappt nicht gleich – so ein Mist! Türen öffnen, kann doch nicht so schwer sein – Wer hat diesen Kalender gemacht? Türen öffnen – wie ging es Maria und Josef, als ihnen niemand die Türe öffnen wollte? Nimm dir vor, an 3 Tagen in der Vorweihnachtszeit jemand Fremden die Tür zu öffnen!
9. Ruhe bewahren
10. Nimm Jesus in deinen Alltag mit – Punkte 1-9 helfen dir dabei.