Habibi zum Regierungsprogramm 2020

Warum ein pfarrliches Projekt sich politisch äußert – oder: Liebe Regierung, das könnt ihr besser!Da die Habibi-Flüchtlingsprojekte ein pfarrliches Projekt sind, enthalten wir uns parteipolitischer Äußerungen. Gerade weil wir ein pfarrliches Projekt sind, bringen wir uns in politische Diskussionen ein, wenn wir die Würde insbesondere sozial schwächerer Personen gefährdet sehen.

Etliche der im Regierungsprogramm rund um Asyl und Integration geplanten Maßnahmen gehen aus unserer Sicht in die richtige Richtung. Raschere und qualitätvollere Verfahren, mehr Augenmerk auf unbegleitete Minderjährige und Frauen, Wertschätzung und Stärkung von ehrenamtlichem Engagement und das Ziel einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in einer offenen Aufnahmegesellschaft können die Lage Geflüchteter deutlich verbessern.

Andere Vorhaben im Programm der neuen Bundesregierung sehen wir vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen sehr kritisch. Zu diesen Punkten beziehen wir Stellung und wollen dadurch zur persönlichen Auseinandersetzung und zu Gesprächen anregen, wie dies bereits mit unserer Stellungnahme zum Regierungsprogramm 2017 gelungen ist.

Zum Nachlesen zB:

https://www.wienerzeitung.at/_em_daten/_wzo/2020/01/02/200102-1510_regierungsprogramm_2020_gesamt.pdf

Außengrenzschutz hinter den Kulissen.

Die Stärkung des europäischen Außengrenzschutzes ist mehrmals im Regierungsprogramm verankert. Und nicht nur das: hinter diesem Ziel stehen sämtliche im Nationalrat vertretenen Parteien.

Für uns ist ein Blick hinter den Slogan wichtig. Die Lage Geflüchteter an den EU-Außengrenzen ist unvorstellbar grausam und weit von dem entfernt, was mit den vielbeschworenen „Europäischen Werten“ gemeint sein kann. Dies zeigte sich unter anderem bei einer Fact Finding-Mission des Pfarrnetzwerks Asyl Ende Dezember 2019 in Bosnien. Tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene vegetieren an der kroatischen Grenze teils außerhalb der überfüllten Lager dahin, werden ausgebeutet und missbraucht. Menschen werden nach einem Grenzübertritt brutal zurückgeschoben. Das gesetzlich zustehende Recht, einen Asylantrag zu stellen, wird ihnen verweigert. Misshandlungen durch Polizisten stehen auf der Tagesordnung.

Österreichs Grenzen werden heute primär an den Außengrenzen der EU gesichert. Machen wir daher ein Gedankenspiel: würde sich die geschilderte Situation an der ungarischen Grenze kurz vor Nickelsdorf abspielen – die Wahrnehmung in Österreich wäre wohl eine andere. Tatsächlich liegt die relevante Grenze heute zwar weiter weg. Es handelt sich aber um unsere Grenze, die dort mit allen Mitteln verteidigt wird. Es ist daher eminent unser Problem, wenn dies in menschenverachtender Weise geschieht! Wir erwarten uns, dass die österreichische Bundesregierung die Problematik nicht länger ausblendet, wenn sie verstärkten Außengrenzschutz einfordert.

Zum Nachlesen zB:

https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=6&ved=2ahUKEwit0MbqkKnnAhWAy8QBHV_eB1sQFjAFegQIAhAC&url=https%3A%2F%2Fwww.asyl.at%2Fadincludes%2Fdld.php%3Fdatei%3D140.03.ma%2Cvordenverriegelten.pdf&usg=AOvVaw1AwwON2-qR69G7T30RE-pF

Hilfe vor Ort: bitte wirklich!

Das Regierungsprogramm bekennt sich dazu, durch Unterstützung der Herkunftsländer von Flüchtenden bessere Lebensperspektiven vor Ort zu schaffen. Das UNHCR soll nachhaltig unterstützt werden, um Geflüchteten in der jeweiligen Region zu helfen.

Wesentlich ist, dass die verstärkte Hilfe vor Ort auch wirklich umgesetzt wird. Das Bekenntnis dazu gehört seit vielen Jahren zum Standardrepertoire von Politikern jeder Couleur. Es dürfte sich dabei jedoch primär um Gewissensberuhigung gehandelt haben, denn tatsächlich sind die Beträge, die Österreich für Entwicklungszusammenarbeit ausgibt, in den letzten Jahren gesunken. Sie haben 2018 mit 0,26% des Bruttonationaleinkommens nur mehr das Niveau von 2004 erreicht, wobei in diesen Wert auch in Österreich selbst ausgegebene Beträge (zB für die Versorgung von Geflüchteten) eingerechnet werden. Wir erwarten uns, dass der Einsatz für Menschen in benachteiligten Regionen der Erde tatsächlich zu einer Priorität der österreichischen Regierungspolitik wird.

Zum Nachlesen zB:

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2004076-Entwicklungshilfe-Oesterreichs-so-niedrig-wie-seit-2004-nicht-mehr.html

Baba und foi net?

Liberale Rechtsstaaten erfüllen einen Teil ihrer Aufgaben üblicherweise nicht zur Gänze selbst, sondern finanzieren private Träger, die diese Agenden übernehmen. In Österreich sind das etwa Ordensspitäler, konfessionelle Schulen, Obdachlosen- oder Hospizeinrichtungen. Dadurch wird das Angebot weiterentwickelt, oft auch durch Verwendung von Spendengeld. Besonders in Ausnahmesituationen wird deutlich, wie wichtig Nicht-Regierungsorganisationen sind – man denke nur an die große Fluchtbewegung 2015.

Während des Asylverfahrens kommt der Staat – hierzu durch eine EU-Richtlinie verpflichtet – unter anderem für Unterbringung und Versorgung der Asylwerber/innen auf. Überwiegend entlohnt er NGOs und private Unternehmen dafür, dass sie diese Aufgaben übernehmen. Das ermöglicht viel Engagement der Zivilgesellschaft in den und um die Einrichtungen, Kontrolle von außen und qualifizierte Rechtsberatung. Durch eine weitreichende Gesetzesänderung, die nach dem Regierungsprogramm umgesetzt werden soll, wird diese Aufgaben in Hinkunft der Staat selbst durch eine dem Innenministerium unterstehende „Bundesbetreuungsagentur“ wahrnehmen.

Das halten wir gemeinsam mit vielen NGOs für bedenklich, weil gleichzeitig der Trend dahin geht, Asylwerber abzuschotten und in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken: in den Rückkehrzentren, in denen nicht abschiebbare Asylwerber mit negativem Bescheid angehalten werden, sind bereits jetzt Besuche verboten, Angebote für Spracherwerb oder eine sinnvolle Tagesstruktur fehlen völlig. Dieses Modell soll durch ein ausschließlich im grenznahen Bereich – sprich in Lagern – durchzuführendes „Asylantragsverfahren“ (gemeint ist offensichtlich der Beginn des Asylverfahrens) ausgebaut werden. Je weniger Menschen, NGOs und Medien hinschauen, desto geringer können Standards angesetzt werden. Je weniger Kontakte entstehen, desto weniger wird Integration möglich, desto weniger setzen sich Menschen für Menschen ein. Wir erwarten uns, dass die im Regierungsprogramm oftmals zitierte positive Rolle der Zivilgesellschaft auch bei der Planung konkreter Schritte ernstgenommen wird.

Zum Weiterlesen zB:

https://fluechtlingsdienst.diakonie.at/wissen-was-recht-ist-faqs

Mir wern an Richter brauchen!

Die Rechtsberatung und -vertretung von Asylwerbern/innen – die der Staat verpflichtend gewährleisten muss – wurde bisher durch NGOs durchgeführt, die die Republik damit beauftragt hat. Im Zuge der nach dem Regierungsprogramm umzusetzenden Bundesbetreuungsagentur soll diese Rechtsberatung in Hinkunft durch eine dem Innenministerium unterstellte und weisungsgebundene Agentur angeboten werden. Die Beratung etwa untersteht damit jener Behörde, die die von ihr zu kontrollierenden erstinstanzlichen Bescheide erlässt.

Eine unabhängige Rechtsvertretung ist Grundlage eines rechtsstaatlichen Verfahrens. 2017 haben 42% aller negativen Asylbescheide in zweiter Instanz nicht gehalten. Schon daran sieht man ganz praktisch, wie wesentlich diese rechtsstaatliche Kontrolle ist. In Zukunft wird sich das staatliche Asylsystem gleichsam selbst kontrollieren. Plastisch formuliert: das ist, als wenn der eigene Anwalt von der Gegenseite beauftragt würde, oder der Schiedsrichter zum anderen Team gehörte. Das geht in einem Rechtsstaat einfach nicht und hat daher zu einem Aufschrei zahlreicher Organisationen geführt. Wir erwarten uns, dass das im Regierungsprogramm festgehaltene Ziel qualitätvoller Verfahren nicht durch derartige Maßnahmen konterkariert wird.

Zum Nachlesen zB:

https://kurier.at/politik/inland/asyl-42-prozent-der-negativ-bescheide-revidiert/400017991

Gefährliche einsperren? Gefährliches Einsperren!

Im Regierungsprogramm ist die Einführung einer Sicherungshaft für Asylwerber/innen vorgesehen, bei denen die Annahme besteht, dass sie die öffentliche Sicherheit gefährden. Zwar ist angeführt, dass auf eine verfassungs- und menschenrechtskonforme Umsetzung Wert gelegt wird. Dennoch halten wir eine Haft ohne konkreten Tatverdacht, die es in dieser Form in Österreich seit 1945 nicht mehr gegeben hat, für hochgradig gefährlich. Wir glauben, dass mit den Mitteln des Strafrechts, die nicht nur versuchte und vollendete Delikte, sondern auch Vorbereitungshandlungen umfassen, und des Unterbringungsrechts, das die stationäre Behandlung psychisch kranker Personen bei Selbst- oder Fremdgefährung ermöglicht, weiterhin das Auslangen gefunden wird. Warum für eine Gefährlichkeit quasi auf Verdacht (und mit erst nachfolgender richterlicher Kontrolle) bei Asylwerbern/innen besonderer Bedarf vorliegen soll, ist nicht erklärlich. Wir erwarten uns, dass das Rechtsgut der persönlichen Freiheit ungeachtet der Person nicht leichtfertigt auf`s Spiel gesetzt wird.

Zum Nachlesen zB:

https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2045014-Die-Grenzen-der-Sicherungshaft.html

Kränk di net!

Das Regierungsprogramm sieht die Einführung eines Kopftuchverbots für Mädchen bis 14 Jahre vor. Abgesehen von der Ungleichbehandlung von Angehörigen verschiedener Religionen (die Bestimmung richtet sich offenkundig ausschließlich an Muslimas) sehen wir den Eingriff in die Religionsfreiheit als problematisch an und zweifeln an der sachlichen Rechtfertigung. Die offiziell angestrebte Integrationswirkung dürfte nach Meinung zahlreicher Experten/innen gerade nicht erreicht werden. Wie etwa der katholische Theologe Paul Zulehner ausführt, führen derartige Maßnahmen zu massiven Kränkungen betroffener Personen. Dies fördert den Rückzug aus der Mehrheitsgesellschaft, von der man sich durch offenkundig gegen die eigene Religion gerichtete Maßnahmen nicht anerkannt fühlt. Wir erwarten uns ein behutsames Vorgehen, das die nach dem Regierungsprogramm angestrebte Integration erleichtert und nicht erschwert.

Zum Nachlesen zB:

Hier können Sie den gesamten Text downloaden.

Vorstellung der Erstkommunionkinder in Glanzing

Am Sonntag, 19. Jänner 2020, wurden die Erstkommunionkinder der Teilgemeinde Glanzing im Rahmen einer Wortgottesfeier vorgestellt. Geleitet wurde die Wortgottesfeier von Pastoralassistentin Elisabeth Wolfslehner. Sie wurde vom Team der Erstkommunionvorbereitung unterstützt. Die musikalische Gestaltung übernahm die Rhythmusgruppe.

Fotos: Anton Richter

Taufe des Herrn

Am Sonntag “Taufe des Herrn” – 12. Jänner 2020 – haben die Kinder im Laufe des Kinderkirchen-Gottesdienstes den Glanzinger Kirchenvorplatz mit einer wundervollen Kreidezeichnung von der Taufe Jesu im Jordan versehen. So wird nun jede/r beim “Durchschreiten des Jordanflusses” , sowie durch die herrlichen Sonnenstrahlen an das Geschenk seiner und ihrer eigenen Taufe erinnert. Ein großes “Danke” an unsere Kinder.
Markus Ronniger

Glanzinger Kinderweihnacht 2019

Der Heilige Abend – 24. Dezember 2019 – begann in der Glanzinger Kirche traditionell mit der vom Kinderkirchen-Team sehr schön gestalteten “Kinderweihnacht”, musikalisch unterstützt von der Rhythmusgruppe. Geleitet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Pater Thomas Mühlberger OSFS.

Fotos: Anton Richter

Glanzinger Advent mit Stubenmusik

Am 3. Adventsonntag, 15. Dezember 2019, wurde der Gaudete-Sonntag – der Sonntag der Freude – gefeiert. Am Nachmittag fand dann der “Glanzinger Advent” statt, musikalische gestaltet von der “Glanzinger Stubenmusik” unter der Leitung von Frau Ursula Ryba und mit besinnlichen Texten, vorgelesen von Heinz Hansur.

Fotos: Anton Richter

Pfarrblatt 04/2019

Das neue Pfarrblatt ist da – diesmal mit einem Beiheft zum Thema Advent und Weihnachten

Wortgottesfeiern mit Kommunionspendung an Sonntagen

Stellungnahme von Pfarrer Pater Thomas Mühlberger OSFS

Schon seit Jahren wurde im Priesterteam unserer Pfarre festgehalten, dass wir die Pfarre an eine geringere Zahl von Eucharistiefeiern bzw. an alternative liturgische Feiern heranführen müssten. Es zeigte sich bereits wiederholt, dass das gewohnte liturgische Angebot mit den verfügbaren Priestern zuweilen nur mit größter Mühe aufrechterhalten werden konnte. Eine Feststellung wurde jedenfalls immer wieder in den Raum gestellt: Die Zahl der Sonntags- messen solle auf keinen Fall erhöht werden. [Wir betreuten bereits drei Teilgemeinden, den Wohnpark Fortuna und die „Maltesermessen.“]

Im Mai 2019 wurde seitens der Erzdiözese mitgeteilt, dass uns als Pfarre ab September d. J. auch die Seelsorge in der Park Residenz Döbling übertragen wird. Zwar gelang es, dafür Sr. Miriam Hörlesberger SA als Koordinatorin zu gewinnen, doch war zugleich klar, dass nun eben doch auch weiterer Bedarf an Hl. Messen auf das Priesterteam zukommen würde.

Angereichert wurde die Diskussion durch Rückmeldungen unserer derzeitigen ausgebildeten Wortgottesfeier-Leiter_innen (in der Krim und in Glanzing), insbesondere beim entsprechenden Themenabend am 5. Juni 2019: Viele von ihnen hatten über einen sehr langen Zeitraum kaum Gelegenheit, ihre Sendung auszuüben, schon gar nicht an Sonntagen.

Zudem sind die „Überfrachtung“ von Sonntagsmessen durch mehrere „Themen“ und Gruppierungen sowie pastoral-liturgische Überlegungen, inwieweit bei bestimmten Zielgruppen und Gestaltungen nicht ohnehin die Eucharistiefeier als ein unliebsamer Appendix (und Zeitfaktor) erlebt oder generell nicht „verstanden“ wird, immer wieder Anlass zu Reflexion, Kritik und zuweilen Hilflosigkeit.

Beginnend mit dem neuen Kirchenjahr (1. Adventssonntag) beabsichtige ich daher folgende Änderung bei den Sonntagsgottesdiensten: An einem Sonntagvormittag im Monat findet abwechselnd in einer der drei Teilgemeinden eine Wortgottesfeier mit Kommunionspendung statt (also z. B. im Jänner in Glanzing, im Februar im Kaasgraben, im März in der Krim,…). Aus der Sicht jeder der drei Gemeinden bedeutet das also: einmal im Vierteljahr bzw. viermal pro Jahr. Die Festlegung der konkreten Termine soll unter starker Mitwirkung des jeweiligen Liturgieteams und des Liturgieausschusses erfolgen.

Wortgottesfeiern sind liturgisch formbarer als Hl. Messen, sodass sich bei der Auswahl bei- spielsweise Gottesdienste, die von/für Kindergarten, Jungschar, Firmkandidat_innen, Jugendliche, Fernstehende, Sozialprojekte usw. gestaltet werden, besonders dafür empfehlen könnten. Selbst die Kommunionspendung könnte diskutiert werden, doch zeigen hier unge- zählte Referenzbeispiele einhellig, dass das Fehlen der Kommunionspendung für einen erheblichen Teil der Gemeinde Anlass sein dürfte, sie als unzureichenden Sonntagsgottes- dienste zu erleben – und ihnen somit fernzubleiben.

Von dieser Entscheidung und Weichenstellung erwarte ich mir mittelfristig folgende Vor- teile:

  • Die Gesamtzahl der zu feiernden Sonntagsmessen bleibt für das Zelebrantenteam gleich.
  • Die wöchentlichen Sonntagsgottesdienste und deren Beginnzeiten können in allen drei Teilgemeinden beibehalten werden.
  • Wir bereiten die Pfarre und die Teilgemeinden behutsam und von uns Hauptamtlichen begleitet auf Entwicklungen vor, die in absehbarer Zeit ohnedies kommen werden.
  • Die Möglichkeit, Sonntagsgottesdienste (mit Kommunionspendung) zu leiten – noch dazu mit einer entsprechenden „Infrastruktur“ (Mesner_innen, Ministrant_innen, Lektor_innen, Kommunionhelfer_innen, Musiker_innen, Techniker_innen,…), eventuell sogar mit nahestehenden Gruppierungen – dürfte für bestehende und potentielle Wort- gottesfeierleiter_innen eine große Motivation darstellen.
  • Das liturgische „Gesicht“ der Kirche bzw. der Gemeinde wird weiblicher, denn selbst- verständlich können auch Frauen einer Wortgottesfeier vorstehen. Vielleicht sprechen wir dadurch sogar neue Zielgruppen an, sowohl bei den Mitarbeiter_innen als auch bei den Mitfeiernden.
  • Die Gemeinden vor Ort erleben eine größere Vielfalt liturgischer Feiern und werden sich deren Spezifika deutlicher bewusst.
  • Die einzigartige Stellung der Hl. Messe darf keinesfalls verdunkelt werden! Wer jeden Sonntag eine Eucharistiefeier mitfeiern möchte, soll dazu ermutigt werden, dies an den betreffenden Sonntagen z. B. in einer Nachbargemeinde zu tun. Das könnte ein Beitrag zur (auch pfarrinternen) „Gemeindeökumene“ sein.

Meine Überlegungen teilte und diskutierte ich mit unserem Priesterteam (4. 9.), dem Haupt- amtlichen-Team (17. 9.), dem Liturgieausschuss (17. 9.) und schließlich mit dem Pfarrgemeinderat (25. 9.), wonach diese Entscheidung auch öffentlich und offiziell wurde. Es folgten Besprechungen mit den Wortgottesfeier-Leiter_innen (20. 10.), den Gemeindeausschüssen und Liturgieteams aller drei Teilgemeinden und mit dem Liturgiereferat der Erzdiözese Wien, um aus erster Hand zu informieren, Kritik entgegen zu nehmen und in die Umsetzung einfließen zu lassen.

Ich bitte alle um die Haltung des Gebetes und des Vertrauens in die Führung Gottes unserer Pfarrgemeinde als Teil des pilgernden Volkes Gottes! Danke für alles Wohlwollen und alle Loyalität, für so viel Interesse und Engagement, für alle Aufgeschlossenheit und für die Unterstützung besonders jener, die sich um die Feier unserer Gottesdienste annehmen!

Pfarrer P. Thomas Mühlberger OSFS

im November 2019

Erstkommunion 2019 in Glanzing

Am 12. Mai 2019 wurde in der Kirche Glanzing die Erstkommunion gefeiert.

Emmausgang 2019 der Pfarre Franz von Sales

Und jetzt geht es los – “Marschbefehl” für den Emmausgang der Pfarre Franz von Sales …

Strahlend schönes Wetter begleitete die “Emmaus-Jüngerinnen und -Jünger” der Pfarre Franz von Sales auf dem Weg…
Sammelpunkt für die Teilnehmer aller drei Teilgemeinden der Pfarre war vor der Kaasgrabenkirche, von wo aus die Wanderung von Grinzing über die “Eiserne Hand” ins Kahlenbergerdorf führte. Nach kurzer Einführung in die bewegte Geschichte der dortigen Pfarrkirche durch ein örtliches Pfarrgemeinderatsmitglied feierten Pfarrer MMMag. P.Thomas Mühlberger OSFS und Provinzial P. Thomas Vanek OSFS mit uns die Hl. Messe, zu der auch “nichtwanderende” Mitglieder der Pfarre Franz von Sales kamen. Das anschließende Mittagessen bei einem Heurigen gab Gelegenheit zu gemeindeübergreifenden Gesprächen…
Fotos: Barbara Haider und G.Ernstbrunner

Vor den Vorhang

Wir wollen in den nächsten Wochen die vielen fleißigen Helfer unserer Pfarre vor den Vorhang holen und ihnen für ihr tolles Engagement danken!

Priester:

Seit Jahren sind die Oblaten des heiligen Franz von Sales in unserer Pfarre tätig. Durch ihre Weltoffenheit und ihr Engagement sind sie uns stets gute Begleiter und Freunde. Dafür wollen wir danke sagen. Herr wir bitten dich heute, dass unsere Priester Erfüllung in ihrer Arbeit, Kraft durch Gott und Freunde als Begleiter haben.

Laienkommunionspender/innen:

Die Laienkommunionspender/innen sorgen ganz praktisch dafür, dass Christus bei uns ankommen kann. Hilf ihnen dabei, am Sonntag und im Alltag glaubwürdige Zeugen/innen dafür zu sein, dass das Leben mit dir besser schmeckt.

Technikteam:

In der Kirche, in unseren Pfarrheimen, bei Veranstaltungen und Festen wird meist im Verborgenen geschraubt, geschweißt, Kabel verlegt, repariert und erneuert. Danke an die Helfer und Techniker. Schenke ihnen weiterhin Ausdauer, Freude am Handwerk und geschickte Hände.

Blumenteam:

Blumen sind aus der Kirche nicht wegzudenken. Sie sind Ausdruck unserer Freude, unserer Festlichkeit und manchmal auch ganz schlicht – sie bringen Farbe und Lebendigkeit. Danke an die vielen Hände, die Woche für Woche den Altarraum schmücken, Blumen binden und schneiden. Herr, schenke unseren Blumendamen Lob aus der Gemeinde und vor allem Freude bei ihrem ganz persönlichen Beitrag zur Gestaltung der Kirche.

JungscharleiterInnen:

“…wir leisten einen Beitrag zum geglückten Leben unserer Kinder”. So steht es im Leitbild der Jungschar. Es ist nicht nur wichtig, sondern auch sehr schön, wenn Jugendliche das mit Begeisterung machen und dadurch auch sehr viel von den Kindern zurück bekommen. Danke für euer wöchentliches Engagement! Herr, wir bitten für die JungscharleiterInnen: Schenke ihnen weiterhin Ideen für Neues, Begeisterung und ganz besonders Erfüllung in ihrer Arbeit mit den Kindern.

Bastelrunde:

Weihnachts- und Ostermarkt sind im Pfarrjahr nicht wegzudenken. Alles ist schön dekoriert, es duftet und die stundenlange Arbeit ist den prächtigen Kunstwerken anzusehen! Danke den vielen fleißigen, unermüdlich das ganze Jahr kreativen arbeitenden Händen unserer Bastelrunde, die dadurch schon ganz schön viel in der Pfarre finanziert haben. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit sind viele tiefe Freundschaften entstanden. Herr, wir bitten dich, segne sie und schenke ihnen weiterhin viel Freude und Ausdauer bei ihrem unermüdlichen Einsatz.

Kleiderkammer:

Für die einen ein alter Staubfänger im Kasten, für die anderen ein perfektes neues Outfit! Einsammeln, aussortieren, aufhängen, ordnen; wertschätzend, liebevoll, entgegenkommend, geduldig interessiert mit den Menschen umgehen – das sind nur ein paar charakteristische Züge der Frauen und Männer, die viele Stunden ihrer Freizeit in der Kleiderkammer verbringen. Danke für den unermüdlichen Einsatz! Herr, wir bitten dich, segne sie; schenke ihnen weiterhin so viel Energie, Gelassenheit und viele schöne Begegnungen.

FirmhelferInnen:

Herr wir danken dir für unsere Firmbegleiterinnen und Firmbegleiter, die unsere Jugendlichen in der Vorbereitungszeit zum Sakrament der Firmung auf ihrem Weg begleiten. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden sind sie auch bei den Projekten, Workshops und am Firmwochenende für sie da. Herr schenke den Firmbegleiterinnen und Firmbegleitern weiterhin gute Ideen, Ausdauer, Verständnis für die Anliegen der Firmkandidatinnen und Firmkandidaten, um in unseren Jugendlichen das Feuer für den Glauben zu bewahren oder neu zu wecken.

Seniorenarbeit:

Herr wir danken dir für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die vielfältigen Angebote der Seniorenarbeit vorbereiten, organisieren und durchführen. Sie ermöglichen so den älteren Menschen unserer Pfarre sich in das Pfarrleben einzubringen und sich in der Pfarre wohl zu fühlen. Herr bewahre den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Seniorenarbeit auch weiterhin ihr Einfühlungsvermögen, ihre Kreativität und  die wertschätzende Art, damit sich unsere älteren Pfarrmitglieder in unserer Pfarre wohl fühlen und gerne am Pfarrleben teilnehmen.

MinistrantInnen:

Heute denken wir besonders an die Ministrantinnen und Ministranten unserer Pfarre. Sie helfen die Gottesdienste besonders festlich zu gestalten und sind Stützen für den Priester. Schenke ihnen auch weiterhin Freude an ihrem wertvollen Dienst.

Habibi-Projekt:

Heute denken wir besonders an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Habibi-Projekts. Es hat viele neue Freundschaften geknüpft.

Schenke den Helfern auch weiterhin Kraft und Mut bei ihrer Arbeit sowie den UnterstützerInnen des Projekts ein offenes Herz und eine offene Geldbörse.

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen:

Heute wollen wir allen Menschen danken, die das Leben in unserer Pfarre mitgestalten. Ohne die vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen würden viele Projekte, Gruppenstunden, wöchentliche Treffen, aber auch die kleinen Dinge im Hintergrund nicht stattfinden.

Schenke ihnen weiterhin so viel Energie, Ausdauer und Freunde unser Pfarrleben so bunt mitzugestalten.

SternsingerInnen:

Wir kommen hierher aus dem Morgenland, wir kommen hierher von Gott gesandt- seit vielen Tagen sind Caspar, Melchior und Balthasar bei jedem Wetter unterwegs, um die weihnachtliche Friedensbotschaft zu verkünden. Schenke ihnen weiterhin die Freude und das Engagement von Tür zu Tür zu gehen, um  Spenden für notleidende Mitmenschen in den Armutsregionen der Welt zu sammeln.

Kindermessen:

Wir danken allen, die regelmäßig Gottesdienste für Kinder vorbereiten und so mit unseren Kids beten. Erhalte ihnen ihre Freude an der Unbeschwertheit und dem Lachen der Kinder und lass sie erleben, dass der Keim den sie durch ihr Engagement sähen auch aufgeht.

Sozialarbeiterin:

In unserer Pfarre haben wir eine Sozialarbeiterin, die die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter professionell ergänzt. Wir danken Verena für ihren unermüdlichen Einsatz, wenn es um Menschen geht, die Hilfe benötigen. Schenke ihr weiterhin die Freude, die sie ausstrahlt, als Zeichen der frohen Botschaft Gottes, auch wenn es mal nicht so läuft.

PGR:

Herr wir danken dir für die Mitglieder unseres Pfarrgemeinderates, die unseren Pfarrer bei den pastoralen Aufgaben beraten und unterstützen. Sie sorgen für die Basis der pastoralen Arbeit, koordinieren die verschiedenen Aktivitäten in den drei Gemeinden. Bei den Sitzungen und auf der Klausur werden Weichenstellungen für zukünftige Entwicklungen diskutiert und entschieden. Herr lass`sie auch weiterhin einander gut zuhören, das Für und Wider gut abwägen und danach Entscheidungen treffen und konsequent für die Umsetzung sorgen, damit sich unsere Pfarre in deinem Sinne entwickelt.

Pfarrbüro:

Herr wir danken dir für die Mitarbeiterinnen in unserem Pfarrbüro, die alle großen und viele kleinen Dinge organisieren und administrieren, ohne die unser lebendiges Pfarr- und Gemeindeleben nicht möglich wäre. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich auf ein verlässliches Team im Pfarrbüro verlassen. Herr wir bitten dich: Lass`sie auch weiterhin ihre Arbeit so zuverlässig und mit viel Freude machen, damit unser Pfarr – und Gemeindeleben so reibungslos funktioniert.

SängerInnen:

Im Lobpreis zu Gott geführt zu werden; gemeinsam das Halleluja anzustimmen; beschwingt in den Sonntag entlassen zu werden; all das ist möglich, weil im Leben der Sänger und Sängerinnen offensichtlich langes Schlafen am Sonntag keine Priorität hat! Vielen Dank dafür! Welch großen Teil eines gelungenen Gottesdienstes der Gesang ausmacht, ist vor allem dann spürbar, wenn er fehlt.

Herr, wir bitten dich, segne sie; schenke ihnen weiterhin viel Freude, Engagement und spürbare Gottesnähe im Gesang und Lobpreis.

Wärmestube:

Lieber Gott!
Leider gibt es immer wieder Menschen die plötzlich in Not geraten. Manche haben nicht einmal ein Dach über dem Kopf, oder genug Geld um satt zu werden. Heute wollen wir uns bei den vielen fleißigen Helfern bedanken, die sich mit viel Liebe für unsere Wärmestube einsetzen und durch ihre Arbeit ein kleines bisschen Licht ins Dunkle bringen .Wir bitten dich, lass uns immer wieder erkennen, dass auch Taten die uns klein erscheinen, Großes bewirken können.

MusikerInnen:

Herr, wir danken dir für all die Musikerinnen und Musiker, die unsere Gottesdienste musikalisch gestalten. Durch ihr Spielen werden unsere Feiern noch festlicher, besinnlicher oder fröhlicher.  Herr, lass‘ sie auch weiterhin immer die richtigen Töne und Stimmungen finden und behalte ihnen ihre Freude an der Musik.

JugendleiterInnen:

Herr wir danken dir für unsere Jugendleiterinnen und Jugendleiter, die unsere Jugendlichen wöchentlich und bei coolen Aktionen begleiten. Herr schenke ihnen weiterhin gute Ideen, Ausdauer und Verständnis für die Anliegen der Jugendlichen, die ihnen anvertraut sind.

Katholische Frauen-und Männerbewegung:

Her, wir danken dir heute für die Frauen und Männer, die Mitglied bei der Katholischen Frauenbewegung oder der Katholischen Männerbewegung sind oder deren Aktionen unterstützen. Sie stärken die Position der Frauen und Männer in Gesellschaft und Kirche, treffen sich zu Gesprächen und Austausch und zur Glaubensvertiefung und gestalten unsere Pfarre durch ihren Einsatz aktiv mit. Segne sie in ihrem Engagement und ermutige und stärke sie immer wieder durch interessante Erfahrungen und Begegnungen.

Solli:

Das Solli ist der Begegnungsraum unserer Pfarre. Wir danken heute allen, die sich ehrenamtlich dafür engagieren, dass dieser Raum der Begegnung immer wieder offen ist, dass wir die Möglichkeit zur Begegnung und Gespräch haben, dass sie durch ihre Freundlichkeit eine Atmosphäre schaffen, in der man sich wohlfühlt. Segne ihre Arbeit und lass sie Wertschätzung für ihren ehrenamtlichen Dienst erfahren.

Pastoralassistentin:

Die Vielfalt an Aufgaben und Tätigkeiten einer Pastoralassistentin bringt es mit sich, dass sie eine hohe Bereitschaft zur flexiblen Arbeitsgestaltung mitbringen muss, da diese sowohl Abend- als auch Wochenenddienstzeiten beinhaltet. Herr, wir bitten dich, lass für sie diesen Beruf vor allem Berufung sein und schenke ihr viel Energie, Kreativität, Freude und Ausdauer!

MesnerInnen:

Altartuch auflegen, Kerzen anzünden, Lektionar bereitlegen, Hostienschalen herrichten, Kollekte betreuen und vieles mehr. Unsere Mesnerinnen und Mesner erledigen vor und nach der Messe viele Aufgaben, die wir als selbstverständlich betrachten und deren Erledigung wir erst vermissen, wenn sie fehlt. Herr, wir bitten dich, erfülle unsere Mesnerinnen und Mesner weiterhin mit viel Kraft, Geduld, Engagement und Gottvertrauen für diese so wichtigen Tätigkeiten in unserer Kirche und Gemeinde.

Reinigung von Pfarrräumen und Kirche:

Da ein Papierl am Boden, dort ein vergessenes Taschentuch in der Bank – ohne unsere MitarbeiterInnen bei der Reinigung der Kirche und Pfarrräumen würden wir uns in der Pfarre nicht so wohl fühlen. Guter Gott, schenk ihnen 1000fach zurück, was ihre Hände im Verborgenen für uns tun! Wir bitten dich, schenke ihnen weiterhin Ausdauer und Geduld und jedesmal Freude, wenn wieder alles ordentlich und sauber ist.

FotografInnen und Filmer:

An viele berührende, gesegnete, lustige, beeindruckende, manchmal auch traurige Ereignisse könnten wir uns nicht mehr erinnern, hätten sie die Fotografen und Fotografinnen und Filmer und Filmerinnen nicht für uns festgehalten. Segne sie weiterhin in ihrem Dienst, Situationen und manchmal auch uns ins rechte Bild zu rücken.

Bildungswerk:

Das Bildungswerk ist eine Institution der christlichen Erwachsenenbildung. Seit Jahren werden interessante Vorträge und inspirierende Gespräche organisiert. Die Themen reichen von Gott und der Welt bis hin zu kritischen gesellschaftlichen Betrachtungen oder praktischen Tipps für dich und mich. Den Verantwortlichen geht es nicht um Quantität sondern um Qualität – und das machen sie mit Bravour und Begeisterung.

Herr, schenke ihnen Freude an dieser Arbeit und lass sie selbst Bereicherung daraus erfahren. Danke für dieses Engagement!

Seidenspinnerei:

Jeden Mittwoch treffen sich mehrere Kinder, die nicht Deutsch als Muttersprache haben mit unserem Seidenspinnereiteam. Durch die gezielte Unterstützung mit besonders viel Herz ist es dem engagierten Team gelungen, den Kindern Freude am Lernen zu vermitteln und Erfolgserlebnisse in der Schule zu erleben. Wir bitten dich, schenke sowohl den Erwachsenen sowie den Kindern weiterhin so viel Energie und Freude an der gemeinsamen Arbeit, die für beide Seiten ein so wertvolles Geschenk ist.

Besuchsdienst:

Ich war krank und ihr habt mich besucht, heißt es bei den Seligpreisungen. Einige Mitglieder unserer Gemeinde sind nicht mehr so mobil, dass sie aktiv am Gemeindeleben teilnehmen oder die Sakramente empfangen können. Da gibt es Menschen, die das sehen und aktiv werden. Der Besuchsdienst ist gelebte Nächstenliebe. Einsame und Kranke werden regelmäßig besucht, kleine Erledigungen werden gemacht und ein persönlicher Kontakt wird aufrecht erhalten.

Danke für die Menschen in unserer Pfarre, die sich auf den Weg machen. Lass sie in ihren Begegnungen Jesus hautnah erleben.

Eine Welt Gruppe:

Seit 30 Jahren gibt es unsere Eine-Welt-Gruppe Krim. Eine gemischte Gruppe von Frauen und Männern, die sich speziell für benachteiligte Menschen in Entwicklungsländern einsetzen. Zurzeit ganz besonders für über 100 Waisenkinder in Tansania. Wir bitten dich schenke ihnen weiterhin so viel Engagement und Energie und lass sie Wertschätzung erfahren für ihre tolle Arbeit, die nicht immer genau vor unseren Augen geschieht.

WortgottesdienstleiterInnen:

Gottesdienste und liturgische Feiern sind ein zentraler und vielfältiger Punkt in unserem Pfarrleben. Einige dieser Gottesdienste werden von Laien geleitet, die ihren Dienst mit viel Kreativität, Engagement und Feingefühl ausüben.

Wir wollen unseren WortgottesdienstleiterInnen danken! Schenke ihnen in den Vorbereitungen, der Feier und dem positivem Feedback immer wieder Inspiration und Bereicherung für sie selbst und lass sie deine Nähe durch ihren Dienst ganz unmittelbar spüren.

Betreuung von digitalen Medien:

Termine, Pfarrblatt, Fotos, wichtige Ankündigungen, Erinnerungen uvm. -über all diese Dinge freuen wir uns, wenn wir sie auf der HP, auf FB oder in einem Newsletter finden. Wir danken heute allen, die dies möglich machen und rechtzeitig wichtige Informationen verbreiten. Herr, schenke ihnen weiterhin Zeit und Energie durch diese digitalen Medien einen Großteil unserer Pfarrgemeinde mit Informationen zu versorgen.

PfadfinderInnen:

„Jeden Tag eine gute Tat“. Weltweit nehmen sich das viele Pfadfinder vor, so auch in unserer Pfarre. In Gruppenstunden, gemeinsamen Lagern und vielen andere Aktivitäten sind unsere Pfadfinder von Biber, wie die kleinsten heißen, bis zu den erwachsenen Ranger und Rover ein wichtiger Teil des Pfarrlebens. Wir danken allen Gruppenleitern und Verantwortlichen und bitten für sie. Lieber Gott, schenke ihnen nicht nur Motivation und den Jungbrunnen, den die Arbeit mit Kinder mit sich bringt, sondern auch die Gewissheit mit ihrem Engagement ihrer tägliche gute Tat zu tun.

Pfarrball 2019

“Veltlinerschlössel” – der Name des Veranstaltungsorts des Balls der Pfarre Franz von Sales 2019 – symbolisiert einerseits Freude und Genuss durch Nennung einer edlen Weißweinsorte und andererseits die Wiener Balltradition: wo fände ein Ball in Abendkleid und Smoking einen besseren Rahmen als in einem Schloss – für einen kleinen Ball also im “Schlössel”?
Bezirksvorsteher und Oblaten des Hl. Franz von Sales waren gekommen und viele  gut gelaunte Gäste aus den drei Teilgemeinden der Pfarre Franz von Sales: Glanzing, Kaasgraben und Krim.
In der Eröffnung verband das Jungdamen- und Jungherrenkomitee Eleganz und Humor durch traditionelle Ballrobe mit „Roten Nasen“. Die Ballgäste durchtanzten die Nacht mit Walzer, Jive und Cha-Cha-Cha im strikten Rhythmus aber auch zu Klängen von Polka und Rock’n’Roll. Ein Illusionist, der von Tisch zu Tisch wechselnd, seine Zauberkunststücke vorführte und die Mitternachtsquadrille durften genauso wenig fehlen wie die Tombola, von der kaum einer ohne praktischen Regenschirm heimging…

Text: Gert Ernstbrunner
Fotos: Gert Ernstbrunner, Toni Richter, Alex Payer

Glanzing segnet Weihwasserkessel

Brief des Pfarrers an die Pfarrgemeinde

Pfarre Franz von Sales, 27. Jänner 2019

Liebe Pfarrgemeinde!

Das Fest unseres Pfarrpatrons, des hl. Franz von Sales, ist mir ein besonders lieber Anlass, Ihnen und euch zu schreiben. Gott sei Dank gäbe es so Vieles in unserer Pfarre, worauf wir mit großer Dankbarkeit und Freude unseren Blick richten könnten! Aus aktuellem Anlass möchte ich mich hier jedoch auf ein Thema beziehen, das derzeit in aller Munde ist: die Frage möglicher Umbauten in den Teilgemeinden Glanzing und Krim. Zum besseren Verständnis will ich jeweils auch die Ausgangslage skizzieren.

Pfarrkindergarten:

In der Teilgemeinde Glanzing gibt es schon länger den dringenden Wunsch, unseren Pfarrkindergarten zu erweitern. Dort befindet sich nämlich lediglich eine Halbtagsgruppe. Die Nachfrage nach deutlich mehr Kindergartenplätzen und nach einer Ganztagesbetreuung ist sehr groß. Auch die Betreiberin, die diözesane St. Nikolausstiftung, hätte großes Interesse daran.

In der Teilgemeinde Krim fanden schon vor Jahren – ebenfalls gemeinsam mit der St. Nikolausstiftung als Betreiberin – intensive Überlegungen zur Erweiterung des Pfarrkindergartens statt. Eine drohende (und inzwischen leider erfolgte) Schließung der Hort-Gruppe machte deutlich: Eltern suchen heutzutage für ihre Kinder schon ab den ersten Lebensjahren nach Kindergartenbetreuung; später ansetzende Angebote (z. B. ab dem 3. oder 4. Lebensjahr) sind immer weniger gefragt. Für Krippen- und Kleinkindgruppen sind aber zusätzliche Dinge vonnöten, z. B. hinsichtlich der Barrierefreiheit, der Verköstigung, der Sanitär- und Wickelräumlichkeiten, Schlafmöglichkeiten etc. Drei Lösungsmöglichkeiten wurden damals überlegt und schließlich wieder verworfen:

a) Ausbau „nach oben“ (über der Sakristei): Es müsste verhältnismäßig hoch gebaut werden, damit es sich lohnt/ausgeht. → Diese Variante dürfte praktisch unfinanzierbar, ihre Genehmigung unwahrscheinlich sein.
b) Ausbau „nach außen“ → Dieser würde die ohnehin spärlichen Garten- und Spielflächen beschneiden, und das bei eher mehr Kindern…
c) Ausbau „nach innen“: Vermutlich zwei Räume (der „grüne“ und der „gelbe“) müssten ausschließlich dem Kindergarten zur Verfügung gestellt werden → eine undenkbare Beschneidung des schon jetzt knappen Raumangebotes für das Gemeindeleben.

Ergänzend ist festzustellen, dass mit dem Pfarrkindergarten Krim auf jeden Fall in den nächsten Jahren „etwas geschehen muss“ – wegen eines regelmäßigen Sanierungsbedarfs, wegen immer höheren pädagogischen und rechtlichen Ansprüchen und wegen Überlegungen jedes Betreibers zur Wirtschaftlichkeit (und damit Verantwortbarkeit) eines Kindergartenstandorts.

Deswegen prüfen (!) wir derzeit in den Gemeindeausschüssen, im Pfarrgemeinderat, im Vermögensverwaltungsrat, gemeinsam mit anderen Personen, Gruppierungen und Partnern, unseren Pfarrkindergarten an dem einen Standort Glanzing vorschrifts- und bedarfsgemäß zu etablieren. Es sind noch keine Entscheidungen gefallen, somit auch nicht, dass der Pfarrkindergarten Krim etappenweise nach Glanzing verlagert wird! Und SELBST WENN das beschlossen würde, müsste zuerst in Glanzing fertig umgebaut sein, ehe wir eine allmähliche Übersiedelung beginnen könnten, und das KANN laut Bauamt der Erzdiözese Wien gar nicht vor Herbst 2021 sein – sogar wenn wir schon heute so entscheiden und mit den erforderlichen Planungen, Genehmigungsverfahren, Ausschreibungen und schließlich Baumaßnahmen beginnen würden!

„Willkommensort Krim“:

Davon haben Sie bestimmt noch nichts gehört oder gelesen, denn diese Bezeichnung ist mir eben erst eingefallen (und betrachten Sie dies bitte allenfalls als Arbeitstitel)! Was ist damit gemeint? 

ANGENOMMEN (!), der Pfarrkindergarten Krim würde in einigen Jahren am Standort Glanzing das gemeinsame neue Zuhause finden, würden natürlich einige Räume in der Krim frei. Deswegen prüfen (!) wir derzeit im Gemeindeausschuss, im Pfarrgemeinderat, im Vermögensverwaltungsrat, gemeinsam mit anderen Personen, Gruppierungen und Partnern, wie wir diese Räume am Besten nützen und bei dieser Gelegenheit auch die anderen Räume im Pfarrheim sanieren und adaptieren könnten. Die Überlegungen gehen hier v. a. in zwei Richtungen:

a) eine Erweiterung und Aufwertung der Räume für das Gemeindeleben in der Krim,
b) eine Erweiterung und Aufwertung der Räume für die zahlreichen caritativen Aktivitäten der Pfarre (Grätzlsozialarbeit, Kleiderkammer, Seidenspinnerei, Wärmestube, Habibi-Projekt, Flohmarkt,…).

Die Grenzen zwischen diesen Bereichen sind auch jetzt schon fließend, und das ist gut so. Manche Bereiche und Klienten der Caritasarbeit brauchen Diskretion, andere leben geradezu davon, nicht ausgegrenzt zu werden. Umgekehrt sind wichtige Teile des Pfarrlebens eigentlich immer schon (auch) caritative Tätigkeit – wie z. B. die Bastelrunde oder unsere Theatergruppen, die ihren Einsatz und ihre Einnahmen nahezu ausschließlich „für einen guten Zweck“ erbringen.

Bei allen Besprechungen – viele davon sind übrigens öffentlich, und auch die Protokolle wer- den in den Schaukästen und im Internet stets allen zugänglich gemacht – und Überlegungen gilt es folgende Ziele im Blick zu behalten:

• die grundlegenden Ziele gemäß unserem Pastoralkonzept,
• eine Heimat für diejenigen, die schon lange hier sind UND für jene, die neu hinzukommen (besonders auch für Kinder, Jugendliche, Zugezogene, Mithelfenden, Fernstehende, Interessierte,…)
• Helfen, so gut wir können.

Ungewohnt mag für Manche sein, dass wir gemeinsame pfarrliche Aktivitäten an EINEM Standort bündeln; aber das kann um der Sache (und damit um der betroffenen Menschen) willen schlichtweg besser oder sogar nötig sein.

Bitte helfen Sie durch Ihr Gebet und durch Ihre Gesprächsbeiträge mit, zu richtigen Entscheidungen zu kommen und diese dann auch umzusetzen! Unsere Pfarrgemeinderät_innen und Gemeindeausschussmitglieder stehen Ihnen ebenso wie ich gerne als Gesprächspartner_innen zur Verfügung! Es grüßt Sie sehr herzlich 

Ihr Pfarrer P. Thomas Mühlberger OSFS